Ruine Hauenstein
Steiermark · Österreich
Über die Anlage
Die Burgruine Hauenstein, auch Hanstein und im Volksmund auch Pflegerschloss genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf einem Ausläufer der Gleinalpe im Nordosten der österreichischen Gemeinde Kainach bei Voitsberg in der Weststeiermark. Die Geschichte der Burg reicht bis zum Ende des 12. Jahrhunderts oder dem Beginn des 13. Jahrhunderts zurück, als sie von den Landesfürsten zum Schutz des Handelsweges vom Kainachtal über die Gleinalpe ins obere Murtal errichtet wurde. Vom 13. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts saßen die vermutlich namensgebenden Hanauer auf der Burg, ehe es in den folgenden Jahrhunderten zu häufigen Besitzerwechseln kam. Die Burganlage verlor im 15. und 16. Jahrhundert zusammen mit dem Handelsweg, an dem sie lag, zunehmend an Bedeutung und es gab auch keine zugehörigen Untertanen oder Einkünfte mehr. Ein Brand am Ende des 16. oder zu Beginn des 17. Jahrhunderts führte schließlich vermutlich zur Aufgabe der Burg. Seit 1982 finden Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen statt, welche auch von archäologischen Grabungen begleitet wurden.
Quelle: Wikipedia (deutsch) — Artikel lesen. Text unter CC BY-SA 4.0.
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