Burg Stolpen
Sachsen · Deutschland
Über die Anlage
Die Burg Stolpen, die in ihrer Geschichte von der Höhenburg zum Schloss umgebaut wurde und später als Festung genutzt wurde, liegt etwa 27 Kilometer östlich von Dresden, unmittelbar südlich des historischen Stadtkerns von Stolpen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf 356 m über NN. Stolpen war über drei Jahrhunderte im Besitz der Bischöfe von Meißen und wurde zeitweise deren Hauptresidenz. Unter dem sächsischen Fürstenhaus der Wettiner wurde die Höhenburg als wehrhaftes Renaissanceschloss ausgebaut und zur neuzeitlichen Landesfestung erweitert, bevor sie zur Teilruine verfiel. Prominenteste Bewohnerin der Burg Stolpen war die Gräfin Constantia von Cosel, die ein halbes Jahrhundert lang auf der Anlage gefangen gehalten wurde und nach ihrem Tod auch dort bestattet wurde. Napoleon besiegelte die wehrstrategische Bedeutungslosigkeit Stolpens. Heute zählt die Burganlage zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Neben den historischen Baulichkeiten ist auch die Geologie des Hügels von Bedeutung, da besonders auf der westlichen Seite des Burgbergs der kantig-schroffe Säulenbasalt hervortritt und vom vulkanischen Ursprung des Untergrundes zeugt.
Quelle: Wikipedia (deutsch) — Artikel lesen. Text unter CC BY-SA 4.0.
KI-Steckbrief zu Burg Stolpen
Geschichte, Highlights, Besuchstipps, Eignung für Familien und die besten Fotospots — zusammengefasst aus allen verfügbaren Quellen.
Die Karte und alle Fakten bleiben kostenlos. Der KI-Steckbrief gehört zu Entdecker — ab 4,99 € im Monat.
Tarife ansehenBurgen in der Nähe
Weitere Anlagen im Umkreis von 30 Kilometern.